Rollstuhl-Tennis

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offen für Rollstuhlfahrer

Kurse für Anfänger bis Fortgeschrittene und bieten Unterricht durch geschultes Lehrpersonal an.

Den Einstieg ins Tennisspiel ermöglichen.
Quereinsteiger aus anderen Sportarten für die Sportart Tennis begeistern.
Solche die früher Tennis gespielt haben, beim Wiedereinstieg behilflich sein.

Wir bieten Tennis-Kurse an.
Wir sind behilflich bei der Tennis-Partnersuche.

Keine Vorkenntnisse nötig, Kollegialität schon.

Sie melden sich bei folgender Adresse:
CISsportS Solothurn, Thomas Gerber, Hans Huberstr 43, 4502 Solothurn, 032 623 66 66

Allgemeines Rollstuhl-Tennis

Über Rollstuhl-Tennis allgemein… [15 KB]

Geschichte Rollstuhl-Tennis

Geschichtliche Entwicklung des Rollstuhl-Tennis-Sports
In der Schweiz tauchte Rollstuhl-Tennis zum ersten Mal in der Westschweiz auf, beeinflusst durch Kontakte zu Frankreich in den frühen Achtzigerjahren. In der Deutschschweiz begannen die ersten Rollstuhl-Tennis-Trainings erst im Jahre 1987 und im gleichen Jahr fanden auch zum ersten Mal die Schweizer Meisterschaften (SM) und Interclub-Meisterschaften (SIM) statt. Ausgehend von diesen Aktivitäten konstituierte sich bald die TK Tennis als nationaler Verband für Rollstuhl-Tennis (der Dachorganisation Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (SPV) untergeordnet).

In den vergangenen Jahren wurden in verschiedensten Ländern nationale Rollstuhl-Tennis-Verbände gegründet, die teilweise sogar vollständig in die nationalen Tennisverbände integriert wurden. Diese Integration hat die Akzeptanz des Rollstuhl-Tennis-Sports weit voran gebracht und in den betreffenden Nationen zu einem richtigen Boom verholfen (wie etwa in Holland). In der Schweiz gibt es zwar Kontakte zu SWISS TENNIS, von einer Zusammenarbeit kann aber (noch) nicht gesprochen werden.

Training
Wo fängt man am Besten an? Wer sich für Rollstuhl-Tennis interessiert, sollte es einfach mal ausprobieren!
Um Rollstuhl-Tennis zu erlernen, müssen zwei Dinge gleichzeitig trainiert und entwickelt werden:

Das Tennisspiel an und für sich (Technik und Taktik)
Wer schon vor Eintritt der Behinderung Tennis gespielt hat, ist natürlich im Vorteil. Ansonsten heisst es auch hier: mit einem Tennislehrer oder Spieler die technischen Voraussetzungen anlernen (Vorhand, Rückhand, Aufschlag, Ballbehandlung usw.) und immer wieder Bälle schlagen. Sind die technischen Voraussetzungen vorhanden, kann man taktische Elemente einbringen.

Das Rollstuhl-Fahren
Das Rollstuhl-Fahren fürs Tennis lernt man am Besten beim Trainieren selber, indem man Schlagübungen mit Fahrübungen kombiniert, ohne dass man den Tennisschläger aus der Hand gibt (ist nur am Anfang gewöhnungsbedürftig). Im Rollstuhl-Tennis benötigt man vor allem Schnellkraft, daher eignet sich Basketballsport sehr gut als Ergänzung und/oder zum Einstieg, da dort die Arm- und Oberkörpermuskulatur trainiert wird, aber auch das Spiel mit einem Ball (Einschätzen der Flugbahn und Beobachtung des Balls) wird erlernt. Falls sich diese Möglichkeit nicht bietet, muss man halt im Tennistraining die (nicht immer beliebten) fahrerischen Übungen stärker mit einbeziehen und/oder sich anderweitig eine einigermassen gute Fitness zulegen (Handybike, Kraftraum etc.).

Diese beiden Komponenten sollten sich ergänzen, um einen konstanten Fortschritt zu erreichen. Wichtig ist aber auch die Teilnahme an Turnieren, auch wenn erste Erfolgserlebnisse auf sich warten lassen – nur dort lernt man die Szene kennen, was im Rollstuhl-Tennis-Sport überhaupt möglich ist und wie sich der Sport entwickelt.

Man sollte sich aber bewusst sein, dass Rollstuhl-Tennis eine sehr anspruchsvolle und aufwendige Sportart ist, die aber ungeheuer fasziniert. Unter Umständen braucht man Jahre, bis man ein gewisses Niveau erreicht hat.